VTE Werkzeugkasten
RTA-Analyzer online – Echtzeit-Spektrum im Browser
Welche Frequenz pfeift da gerade? Laptop oder Handy in den Raum halten und ablesen – mit Notenname, Verlauf über die Zeit und wählbarer Auflösung.
Ein Real-Time-Analyzer (RTA) macht sichtbar, was man hört: Welche Frequenz koppelt gerade zurück, wo dröhnt der Raum, wie ausgewogen klingt die Anlage mit rosa Rauschen? Unser RTA nutzt das Mikrofon von Laptop, Tablet oder Smartphone und zeigt das Spektrum in Echtzeit, wahlweise als Bänder von 1/1 bis 1/24 Oktave oder als FFT-Linie.
Die Peak-Frequenz wird per Interpolation genauer als die Bandmitte bestimmt und mit Notenname angezeigt, praktisch für die Feedback-Suche. Dazu kommen Spektrogramm, Peak-Hold, A- und C-Bewertung, eine speicherbare Referenzkurve und eine Kalibrierung auf dB SPL mit einem Pegelmesser. Das Audiosignal wird nur in Ihrem Browser ausgewertet, nichts wird aufgezeichnet oder übertragen.
VTE Werkzeugkasten
Diese Rechner sind aus unserem eigenen Arbeitsalltag entstanden: beim Einmessen auf dem Weinfest, beim Planen einer Firmenfeier oder bei der Fehlersuche in der Werkstatt. Sie funktionieren am Laptop genauso wie am Handy hinterm Mischpult. Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät, ein Konto brauchen Sie nicht.
Delay-Rechner
Damit Delay-Türme und Frontfills im Takt mit der Hauptanlage spielen, müssen sie um die Laufzeit des Schalls verzögert werden. Geben Sie die Entfernung und die Temperatur vor Ort ein.
Ein paar Millisekunden zusätzlich (wir nehmen meist 8–12 ms) lassen die Bühne einen Hauch früher klingen. Das Ohr ortet dann das Geschehen auf der Bühne und nicht den Lautsprecher daneben.
Mehrere Delay-Positionen
| Bezeichnung | Entfernung (m) | Laufzeit | inkl. Offset | Samples |
|---|
Umkehrung: Zeit → Entfernung
So wird gerechnet
Grundlage ist die Schallgeschwindigkeit c = 331,3 · √(1 + T/273,15) m/s. Bei 20 °C sind das rund 343 m/s – pro Meter also knapp 2,9 ms. An einem kühlen Herbstabend mit 8 °C braucht der Schall für 30 m schon rund 1,8 ms länger als am Nachmittag bei 28 °C.
Messen Sie die Strecke von der Hauptanlage bis zum Delay-Lautsprecher in Kopfhöhe des Publikums, am einfachsten mit einem Laser-Entfernungsmesser. Der Rechenwert ist ein Startpunkt: Latenzen von Pult, Funk und Controller kennt er nicht. Den letzten Feinschliff macht eine Messung mit Messmikrofon.
Pegel über Entfernung
Wie viel Pegel kommt hinten noch an? Rechnen Sie einen bekannten Messwert auf eine andere Entfernung um – für eine einzelne Box, eine Linienquelle oder ein Line-Array.
Die Werte gelten im freien Feld. Wände, Zelte, Publikum und Wind verändern das Ergebnis; für die Planung großer Anlagen gibt es die Simulationssoftware der Hersteller.
So wird gerechnet
Eine einzelne Box verliert bei jeder Verdopplung der Entfernung rund 6 dB (20 · log(d₂/d₁)). Eine lange Linienquelle verliert nur 3 dB (10 · log(d₂/d₁)). Ein Line-Array liegt dazwischen: In der Nähe verhält es sich wie eine Linie, weiter weg wie eine einzelne Quelle. Wo dieser Übergang liegt, hängt von Länge des Arrays und Frequenz ab – im Modell geben Sie ihn als Entfernung vor.
Leitungsverlust in Lautsprecherkabeln
Lange Lautsprecherleitungen kosten Pegel und machen den Bass weich. Prüfen Sie, ob Querschnitt und Länge zur Last passen – Hin- und Rückleiter sind eingerechnet.
Vergleich der Querschnitte
| Querschnitt | Widerstand | Pegelverlust | Leistung im Kabel | DF am LS | max. Länge 0,5 dB | max. Länge 1 dB |
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So wird gerechnet
Der Widerstand der Leitung ist R = 2 · l · ρ / A (Kupfer: ρ = 0,0178 Ω·mm²/m bei 20 °C, je Grad +0,39 %). Leitung und Box teilen sich die Spannung, der Verlust ist 20 · log(Z / (Z + R)). Unsere Faustregel aus der Praxis: Bleibt die Leitung unter 5 % der Lastimpedanz, verliert man höchstens etwa 0,4 dB.
Der Rechner nutzt die Nennimpedanz; viele 4-Ω-Boxen sinken in Wahrheit stellenweise auf rund 3 Ω, dort ist der Verlust etwas größer. Besonders bei Subs und passiven Boxen lohnt der Blick auf den Dämpfungsfaktor: Eine lange, dünne Leitung lässt den Bass nachschwingen und verbiegt die Weiche.
Limiter-Rechner für Endstufen
Tragen Sie die Daten Ihrer Boxen und Endstufe ein. Sie erhalten die Einsatzpunkte für den RMS- und den Peak-Limiter – als Spannung an der Box und als Pegel für Controller oder DSP-Endstufe.
Lautsprecher
Werte für eine einzelne Box eintragen. Steht im Datenblatt keine Spitzenleistung, rechnen viele Hersteller mit dem Vierfachen der AES-Leistung.
Endstufe & Limiter
Limiter-Einstellungen
So wird gerechnet
Hängen mehrere Boxen parallel am Kanal, bekommt jede dieselbe Spannung – entscheidend ist also die einzelne Box: URMS = √(PAES · Z), USpitze = √(PSpitze · Z). Mehr als U = √(P · ZLast) (effektiv, als Spitze √2-fach) kann die Endstufe an der Last nicht liefern. Ist ihre Leistung für eine andere Impedanz angegeben, rechnet das Werkzeug über die gleiche Ausgangsspannung um – 500 W an 4 Ω sind also 250 W an 8 Ω.
Den Peak-Limiter setzt das Werkzeug auf den kleineren der beiden Spitzenwerte von Box und Endstufe – so wird auch Clipping verhindert. Der RMS-Limiter bewahrt die Schwingspule vor Hitze und orientiert sich an der AES-Spannung der Box, höchstens aber an der Dauerleistung der Endstufe. In einer DSP-Endstufe gilt die Clipgrenze als 0 dB; die Schwellen sind dort deshalb negative Werte.
Mit der Verstärkung der Endstufe wird die Spannung auf den Eingang umgerechnet (0 dBu = 0,775 V) und über den maximalen Ausgangspegel des DSP in dBFS ausgedrückt. Einige Controller erwarten die Peak-Schwelle als Sinus-Effektivwert, also 3 dB unter dem Spitzenwert – dafür gibt es oben den Umschalter. Attack und Release richten sich nach dem Frequenzbereich; hier gelten die Empfehlungen des Herstellers.
Testton-Generator
Prüfsignale für Line-Check, Polaritätstest und das Einmessen. Bitte erst mit heruntergezogenem Fader starten und dann langsam aufdrehen.
Ausgegeben wird erst nach Ihrem Klick, Pegelsprünge werden sanft übergeblendet. Vorsicht bei Rauschen und Sweeps mit hohem Pegel – das hält nicht jeder Hochtöner aus.
Wofür welches Signal?
Sinus – für Pegelabgleich, Line-Check und um bei tiefen Frequenzen klappernde Teile zu finden. Rosa Rauschen verteilt die Energie gleichmäßig auf jede Oktave und ist das übliche Signal zum Einmessen mit dem RTA. Weißes Rauschen verteilt sie gleichmäßig auf jedes Hertz und klingt daher hell. Der Sweep fährt logarithmisch durch alle Frequenzen und bringt Resonanzen und lose Schrauben zum Vorschein. Der Polaritätsimpuls ist ein kurzer, nur positiver Puls für einen Polaritätsprüfer (oft „Phasenchecker“ genannt).
RTA-Analyzer
Halten Sie Laptop oder Handy in den Raum und sehen Sie, welche Frequenzen dominieren. Praktisch, um eine pfeifende Rückkopplung zu finden oder zu prüfen, ob die Anlage mit rosa Rauschen ausgewogen klingt.
So funktioniert es
Technisch zerlegt eine FFT mit Blackman-Fenster das Mikrofonsignal in einzelne Frequenzen; für die Bänder wird die Energie innerhalb jedes Bandes zusammengezählt. Faustregel: Für eine Rückkopplung 1/12 oder 1/24 Oktave wählen, für den Gesamtklang der Anlage 1/3 Oktave.
Die angezeigte Spitzenfrequenz wird zwischen den FFT-Linien interpoliert und ist so genauer als ein Band. Die Skala zeigt zunächst dBFS; mit einem Schallpegelmesser daneben tragen Sie den Unterschied als Kalibrierung ein und lesen ungefähre dB SPL ab. Eingebaute Mikrofone sind kein Messmikrofon – für Vergleiche und die Jagd auf Rückkopplungen taugen sie trotzdem.
Subwoofer-Simulator
Mehrere Subs ergeben zusammen nicht überall mehr Bass – je nach Aufstellung gibt es Löcher und Brummzonen. Probieren Sie Aufbauten aus, ziehen Sie die Subs mit Maus oder Finger und stellen Sie Delay, Gain und Polarität ein.
Raum & Signal
Vorlage
Bass-Pegel quer durch den Raum auf Höhe des FOH
Subwoofer
| # | x (m) | y (m) | Delay (ms) | Gain (dB) | Pol. inv. |
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x = 0 ist die Raummitte, y wird von der Bühnenrückwand aus gemessen.
Modell
Vereinfacht strahlt jeder Sub kugelförmig ab. Für jeden Punkt im Raster addiert der Simulator Pegel (1/r) und Phase aller Subs; auf Wunsch kommen Reflexionen der vier Wände hinzu. Im Terzband-Modus werden mehrere Frequenzen gemittelt, das Bild wirkt dann realistischer. Boden, Decke und das Abstrahlverhalten echter Gehäuse fehlen – nutzen Sie das Ergebnis als Entscheidungshilfe für den Aufbau, nicht als Messung.
dB-Umrechner
Wie viel Volt sind +4 dBu, und was zeigt das Digitalpult dafür an? Tragen Sie einen Wert in ein beliebiges Feld ein – alle anderen rechnen sich mit.
Spannungspegel
Leistung · Spannung · Strom
dB ↔ Faktor
Spannungsähnliche Größen (Spannung, Strom, Schalldruck) rechnen mit 20 · log, Leistungen mit 10 · log. Merkhilfe: 3 dB mehr heißt doppelte Leistung, 6 dB doppelte Spannung – und erst etwa 10 dB hört man als „doppelt so laut“.
Pegel addieren / abziehen
Bezugsgrößen
Bezugswerte: 0 dBu = 0,775 V, 0 dBV = 1 V, 0 dBW = 1 W, 0 dBm = 1 mW. Welchem dBu-Wert 0 dBFS entspricht, ist von Pult zu Pult verschieden und steht im Datenblatt. Spitzenwerte gelten für Sinussignale. Beim Addieren zählt, ob die Quellen unabhängig sind (zwei gleich laute ergeben +3 dB) oder dasselbe Signal gleichphasig liefern (+6 dB).
Raumakustik
Bei der Besichtigung einer Halle oder eines Saals schnell abschätzen, wie viel Hall zu erwarten ist und ob Sprache verständlich bleibt: Nachhallzeit je Oktave, Vergleich mit DIN 18041, Hallradius und Raummoden.
Raum
Flächen & Materialien
| Fläche | m² | auto | Material | A 500 Hz |
|---|
Axiale Raummoden bis 200 Hz
So wird gerechnet
Nach Sabine gilt T = 0,161 · V / A; A ist die Summe aus Fläche mal Absorptionsgrad, dazu Publikum und Luft (4 m V). In stark bedämpften Räumen liefert Eyring genauere Werte: T = 0,161 · V / (−S · ln(1 − ᾱ)). Der Zielwert der DIN 18041 richtet sich nach dem Raumvolumen und ist hier vereinfacht. Innerhalb des Hallradius r = 0,057 · √(Q · V / T) überwiegt der Direktschall – stark bündelnde Lautsprecher verschieben diese Grenze nach hinten.
Die Absorptionsgrade sind Durchschnittswerte aus Tabellen. Unterhalb der Schröder-Frequenz prägen einzelne Raummoden den Bass – liegen sie eng zusammen, dröhnt es an manchen Plätzen, an anderen fehlt Bass.
Funkfrequenzen & Intermodulation
Vor der Veranstaltung prüfen, ob sich Ihre Funkmikros und In-Ears gegenseitig stören können: Der Rechner sucht Intermodulation 3. und 5. Ordnung sowie zu enge Abstände und findet bei Bedarf zusätzliche passende Frequenzen.
Frequenzliste
| # | Bezeichnung | Frequenz (MHz) | fest | Status |
|---|
So funktioniert es
Senden mehrere Strecken gleichzeitig, mischen sich ihre Signale zu neuen Frequenzen – etwa 2·f1 − f2 oder f1 + f2 − f3 (3. Ordnung) und 3·f1 − 2·f2 (5. Ordnung). Fällt so ein Produkt auf eine genutzte Frequenz, rauscht es oder die Strecke bricht weg. Der Rechner prüft jede Kombination, markiert Konflikte und sucht für Vorschläge in kurzer Zeit viele Varianten durch. Frequenzen, die Sie als fest markieren, bleiben unangetastet.
Die Vorlagen sind Beispiele. Welche Frequenzen Sie nutzen dürfen, legt in Deutschland die Bundesnetzagentur fest – bitte vor dem Einsatz prüfen, ebenso den Bereich, den Ihre Geräte abdecken. Einen Frequenzscan am Veranstaltungsort ersetzt die Rechnung nicht.
Lichtkegel- & Lux-Rechner
Lichtfleck-Größe und Helligkeit im Gesicht vorab ausrechnen, bevor das Rigg hängt – für das Publikum im Saal ebenso wie für die Kamera. Dazu brauchen Sie Höhe, Abstand, Abstrahlwinkel und Lichtstrom des Scheinwerfers.
Seitenansicht
So funktioniert es
Beim Beam-Winkel fällt die Helligkeit am Rand auf die Hälfte, beim Feldwinkel auf ein Zehntel. Für den Durchmesser gilt d = 2 · Entfernung · tan(Winkel/2). Die Lichtstärke schätzt der Rechner aus Lichtstrom und Raumwinkel des Beams; mit doppelter Entfernung bleibt nur ein Viertel der Beleuchtungsstärke. Schräg auftreffendes Licht verteilt sich auf mehr Fläche – deshalb rechnet der Boden mit dem Kosinus und das senkrechte Gesicht mit dem Sinus des Winkels.
Für die Gesichtswerte ist der Scheinwerfer auf Kopfhöhe gerichtet, für den Boden auf dieselbe Stelle am Boden. Farbfilter, Gobos und Dimmung sind nicht eingerechnet. Unsere Erfahrungswerte: Ein Redner im Saal ist mit 300 bis 800 Lux im Gesicht gut zu sehen; filmt eine Kamera oder läuft ein Livestream, planen wir 800 bis 1.500 Lux ein. Maßgeblich sind die Daten des Herstellers.
Strom- & Phasenverteilung
Listen Sie Ihre Verbraucher auf – der Rechner verteilt sie so gleichmäßig wie möglich auf die drei Phasen. Sie sehen die Ströme je Phase und im Neutralleiter, welche CEE-Dose reicht und ob die Zuleitung zu lang ist.
| Gerät | Leistung (W) | Anzahl | cos φ | Phase | Summe |
|---|
| Phase | Belegung | Leistung | Strom | 16-A-Kreise |
|---|
So funktioniert es
Geräte mit fester Phase werden zuerst gesetzt; die übrigen sortiert der Rechner nach Leistung und legt jedes auf die gerade am wenigsten belastete Phase. Strom = Leistung / (Spannung · cos φ). Ungleich belastete Phasen schicken einen Ausgleichsstrom über den Neutralleiter; das Werkzeug zeigt ihn mit an.
Der Spannungsfall ist für Kupfer (κ = 56) berechnet; mehr als 3 % sollten es bei einer Veranstaltung nicht werden. Die Strombelastbarkeit der Querschnitte sind Richtwerte – wie verlegt und abgesichert wird, entscheidet die verantwortliche Elektrofachkraft nach den geltenden Normen.
Lichtplan-Zeichner
Skizzieren Sie Bühne, Traversen und Scheinwerfer von oben – auf Wunsch über dem Grundriss der Halle. Nebenbei entstehen Patchliste, Lasten je Hängepunkt und mit einem Klick die Verteilung auf die Phasen.
Ansicht verschieben: auf freie Fläche klicken und ziehen; zoomen mit dem Mausrad. Traversen springen ins 25-cm-Raster und richten sich nahezu gerade Linien selbst aus. Scheinwerfer, die Sie nah an eine Traverse setzen, hängen daran fest. Kürzel: V/T/H/S Werkzeug, Entf löschen, Strg+Z zurück, Esc Auswahl aufheben.
Patchliste
| Nr. | Typ | Position | Univ. | Adresse | Kanäle | Leistung | Notiz |
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Hängepunkte & Lasten
| Punkt | Traverse | Position | Last | WLL | Auslastung |
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Bitte beachten: Die Lasten je Hängepunkt sind eine Abschätzung nach dem Hebelgesetz zwischen zwei benachbarten Punkten (Traversengewicht, Geräte und 0,5 kg je Schelle). Bei durchlaufenden Traversen tragen die inneren Punkte in Wirklichkeit bis zu etwa 25 % mehr. Eine statische Berechnung ersetzt das nicht: Welche Last eine Traverse tragen darf, steht in den Tabellen ihres Herstellers; die Sicherheitsfaktoren legt der verantwortliche Rigger fest. Aufbau und Abnahme gehören in die Hände von Fachleuten.
Export & Projekt
So funktioniert es
Wählen Sie „Traverse“ und ziehen Sie eine Linie auf; mit „Hängepunkt“ setzen Sie Motoren oder Abhängungen. Scheinwerfertypen suchen Sie in der Liste aus und platzieren sie per Klick. In der Seitenleiste ändern Sie für das gewählte Gerät Typ, Nummer, DMX-Adresse, Kanäle, Leistung und Gewicht; ist nichts gewählt, stehen dort Bühnengröße, Grundriss und Summen.
„Automatisch adressieren“ patcht in der Reihenfolge der Gerätenummern und wechselt rechtzeitig ins nächste Universum, damit kein Gerät über Kanal 512 hinausragt. Doppelt belegte Adressen erscheinen in der Patchliste rot. Ihr Plan bleibt im Browser erhalten und lässt sich als Datei sichern.
Ablaufplan
Legen Sie die Programmpunkte mit ihrer Dauer an – Beginn und Ende jedes Punkts ergeben sich von selbst, und während der Veranstaltung sehen Sie, was gerade läuft. Zum Ausdrucken, als PDF oder als CSV für Excel.
| # | Start | Ende | Programmpunkt | Dauer | feste Zeit | Verantwortlich | Technik / Notiz |
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Die Dauer geben Sie in Minuten (25) oder als Minuten:Sekunden (4:30) an. Mit „Feste Zeit“ (etwa 20:15 für das Feuerwerk) beginnt ein Punkt immer zur selben Uhrzeit; entstehen dadurch Lücken oder Überschneidungen, zeigt der Plan sie an.
So funktioniert es
Ausgehend vom Beginn reiht der Plan die Punkte aneinander. Am Abend selbst hebt er nach der Uhr Ihres Geräts den aktuellen Punkt hervor und zeigt, wie viel Zeit noch bleibt. Für ein PDF auf „Drucken / PDF“ klicken und im Druckfenster das PDF als Ziel wählen. Die CSV-Datei ist mit Semikolons getrennt und passt direkt zu Excel. Mit „→ In Bühnen-Timer“ wird der Ablauf zur Countdown-Liste.
Bühnen-Timer
Damit Keynote und Podium im Zeitplan bleiben: Die Restzeit erscheint groß auf dem Bühnenmonitor, wechselt kurz vor Schluss die Farbe und zählt bei Überziehen weiter. Kurze Nachrichten an die Bühne schicken Sie direkt mit. Angezeigt wird wahlweise im Vollbild oder in einem separaten Fenster für den Bühnenmonitor.
Tasten: Leertaste = Start/Pause, R = zurücksetzen, Pfeil links/rechts = anderer Timer, +/− = eine Minute mehr/weniger, F = Blinken, B = Blackout
Nachricht an die Bühne
Ablauf
| Titel | Redner | Minuten |
|---|
Einstellungen
So funktioniert es
Gezählt wird nach der Rechneruhr – so geht keine Sekunde verloren, selbst wenn der Browser Tabs im Hintergrund verlangsamt. Das zweite Fenster gehört auf den Bühnenmonitor oder Beamer; ein Doppelklick dort macht es bildschirmfüllend. Bedienung und Anzeige laufen auf einem Rechner; öffnet sich das Fenster nicht, erlauben Sie Pop-ups für diese Seite.
Cue-Player
Für Gala, Preisverleihung oder Hochzeit: Legen Sie Walk-in-Musik, Jingles und Einspieler in der richtigen Reihenfolge an und fahren Sie sie mit einer Taste ab – mit Ein- und Ausblenden, Wartezeiten und Schleifen. Hochgeladen wird dabei nichts.
So funktioniert es
GO oder die Leertaste spielt den markierten Standby-Cue und springt zum nächsten. Per Klick auf die Nummer wählen Sie einen anderen Standby-Cue, ▶ startet sofort. Pfeil hoch/runter verschiebt die Standby-Markierung. Esc fadet alles aus, ein zweites Esc schneidet sofort ab; P friert die Wiedergabe ein. Häufig gebrauchte Cues legen Sie auf eine eigene Taste. Zwei Folgemodi: Mit „Auto-Continue“ laufen der aktuelle und der nächste Cue zusammen los, mit „Auto-Follow“ schließt der nächste nahtlos an.
Die Audiodateien liegen nur im Speicher Ihres Browsers (IndexedDB), hochgeladen wird nichts. „Projekt speichern“ sichert die Liste ohne die Audiodateien; auf einem anderen Rechner laden Sie dieselben Dateien neu, sie werden anhand des Namens wieder zugeordnet.
Kanalbelegung Mischpult
Input-Liste und Monitorwege für Ihre Band oder Veranstaltung: Mit Vorlagen und fertigen Instrument-Paketen steht die Liste in kurzer Zeit. Mikrofon, Stativ und 48 V passen Sie je Kanal an, Summen und Pickliste entstehen nebenbei.
| Kanal | Quelle / Instrument | Mikrofon / DI | Stativ | 48 V | Stagebox | Insert / Bemerkung |
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| Weg | Für | Art | Anzahl | Mix-Wünsche |
|---|
So funktioniert es
In den Reitern tragen Sie die Angaben ein, unter „Vorschau“ sehen Sie das fertige Blatt. Ein Instrument-Paket fügt die passenden Kanäle hinzu, die Sie anschließend frei anpassen. Darunter zählt die Liste mit: Kanäle, Phantomspeisung, Stative, DI-Boxen, die Mikrofon-Pickliste und die nötigen Aux-Wege (In-Ear stereo belegt zwei). Für ein PDF auf „Drucken / PDF“ klicken und im Druckfenster das PDF als Ziel wählen. Die Belegung bleibt im Browser und lässt sich als Datei sichern.
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Ist ein Handy-Mikrofon genau genug?
Für exakte Einmessungen nicht, denn eingebaute Mikrofone färben den Frequenzgang. Für die Suche nach Rückkopplungen, Raumresonanzen und Vergleiche vorher/nachher reicht es aber gut aus.
Warum zeigt die Skala dBFS statt dB SPL?
Ohne Kalibrierung kennt der Browser den Schalldruck nicht. Tragen Sie einen Offset aus einer Messung mit einem Pegelmesser ein, zeigt die Skala näherungsweise dB SPL.
Welche Auflösung ist die richtige?
1/3 Oktave für die tonale Gesamtbalance, 1/12 oder 1/24 Oktave für schmalbandige Probleme wie Rückkopplungen.
Weitere Werkzeuge
Lieber mit Profi-Technik und Techniker?
Die Rechner ersetzen keine Erfahrung vor Ort. Wenn Sie Ton, Licht oder Laser für Ihre Veranstaltung brauchen, planen und betreuen wir das gern für Sie. Telefon: 06758 803723